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Guten Morgen meine Lieben,

Nun, heute vor einer Woche habe ich meine erste von drei Abiturprüfungen geschrieben. Dann kamen an den nächsten zwei Tagen bereits die restlichen zwei. Es war eine sehr stressige Woche aber ich habe es zumindest überstanden. An sich sind die Prüfungen auch gut gelaufen; besonders Englisch. Ich habe zwar bei den Themenauswahlen nicht das Glück gehabt, dass ich die Themen bekommen habe, die ich haben wollte, aber die Auswahl war zumindest nicht schlecht. Ich bin guter Hoffnung, dass es gut gelaufen ist.

Jetzt allerdings zu etwas anderem; ich habe endlich wieder Zeit, um mich um meinen Roman zu kümmern. Ich bin vor den Abiturprüfungen bei der Bearbeitung hängen geblieben; um genau zu sein bei Kapitel 9. Mittlerweile konnte ich jedoch schon zwei Kapitel nachholen, sodass ich vielleicht in den nächsten zwei Wochen fertig werden könnte. Dann könnte ich bereits mit den anderen Projekten weiter machen; ich habe bereits ein paar neue Vorstellungen von Romanen und Dramen. Ich werde vielleicht in den nächsten Tagen euch die einzelnen Ideen vorstellen in Grundrissen und "Auszügen" aus den zukünftigen Werken. Außerdem rückt der November schneller näher, als ich es lieb habe. Der nächste NaNoWriMo kommt schon bald, sodass ich mich "an sich" vielleicht schon im voraus vorbereiten.

Das Schöne ist, dass der Sommer allmählich näher rückt. Die Temperaturen steigen endlich wieder, und auch wenn der Himmel noch ein grauer Fleck im Meer ist, hoffe ich darauf, dass ich bald wieder in der Sonne liegen und mich entspannen kann, während ich schreibe oder lese. Das würde die Stimmung um einiges erleichtern; die Stimmung hier zuhause treibt mich nämlich noch in den Wahnsinn. Zwar beruhigt sich langsam die Situation mit meiner Mutter aber die eingeengte Atmosphäre in dieser Wohnung ähnelt einem Käfig; sogar das karge Sonnenlicht scheint das Gebäude hier zu vermeiden. Ich hoffe einfach, ich hoffe sehr darauf, dass ich bald hier rauskomme und mir eine eigene Wohnung suchen kann - zwar weiß ich nicht, ob ich dann noch aus meinem "Arbeitszimmer" herauskomme, aber immerhin wäre vielleicht die Atmosphäre dort nicht so schrecklich.

Die Depressionen - dieses auf und ab; Manie, dann wieder Depression, dann wieder Manie... - nimmt weiter ihren Lauf. Ich weiß nicht warum, aber dieses ständige Wechselspiel nimmt auch immer größeren Einfluss auf meine chronische Migräne. Vielleicht ist es die wachsende Anstrengung bei jedem Stimmungswechsel, vielleicht hat es aber auch einen anderen Grund. Das einzige, was zu hoffen bleibt, ist, dass ich es weiterhin einfach ignorieren kann, sowie schon die letzten Jahre. Ansonsten muss ich wohl handeln und andere Mittel herbei ziehen, um es weiterhin kontrollieren zu können. Aber nun gut; mehr kann man dazu wohl nicht sagen.


Ich werde mich auch jetzt wieder verabschieden und mich vor der 320 Seiten lange Worddatei setzen, um weiter zu editieren,

Somit wünsche ich euch noch einen schönen Mittwoch!

Erstes Tattoo.

Guten Morgen alle zusammen!:3

Ich habe mir am Dienstag - so wie erhofft - das erste Kanji tätowieren lassen. Insgesamt sind allerdings noch zwei andere geplant, die ich in den nächsten Monaten wohl stechen lassen werde, um die Symbolik zu vervollständigen. Natürlich habe ich zuerst mit dem Zeichen für Licht (光 - Hikari) angefangen und es mir über dem Herzen tätowieren lassen. Woanders hätte es von der Stelle her vermutlich nicht gepasst. Es war ja, wie wohl bekannt, mein erstes Tattoo und ich muss zugeben, dass ich ein wenig Sorge dabei hatte es mir zu machen. Besonders da ich mir eine etwas schmerzhafte Stelle ausgesucht habe, um mein Erstes machen zu lassen. Aaaaber ich muss ebenso zugeben, dass es an sich gar nicht so schlimm war, wie ich es mir vorgestellt hatte (Das Stechen an sich hat sich so angefühlt, als würde man mit einem Feuerzeug über meine Haut brennen - es war also nicht allzu schmerzhaft. Dafür war allerdings die Position, in der ich sitzen musste, um das Tattoo machen zu lassen, etwas unangenehm, da ich meinen Rücken und Nacken ständig verbiegen musste) und das Ergebnis ist, meiner Meinung nach, auch sehr gelungen!


[Bild - Tattoo (光)]

Natürlich ist es im Augenblick noch gerötet und nicht abgeheilt. Aber sobald es gänzlich verheilt ist, wird es vermutlich noch besser aussehen.

Als nächstes werde ich mir dann das Kanji für Dunkelheit (闇 - Yami) auf der anderen Seite des Brustkorbs machen lassen, um das - später entstehende - Dreieck zu 2/3 vollständig zu haben. Als letztes folgt dann noch das Kanji für Traum (夢 - Yume) im Nacken, welches "symbolisch" Licht und Dunkelheit in der Mitte von einander trennt.

Ich freue mich schon auf das Gesamtergebnis und ich werde wohl, sobald die anderen gestochen werden, auch hier in LJ berichten, wie es geworden ist:3

Fürs erste wünsche ich euch allerdings einen schönen Donnerstag Morgen!

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Ostern - eine Zeit des Stresses

Guten Abend, meine Lieben.

Ostern war noch nie eine Zeit, die ich sehr gemocht habe. Aber dieses Jahr ist es tatsächlich in jeder Form eskaliert. Besonders auf die Familie bezogen. Es wurde mir mal wieder sehr deutlich, dass ich die erste mögliche Gelegenkeit benutzen muss, um von dieser Wohnung hier auszuziehen. Ich kann für nichts mehr garantieren, wenn es so weiter geht. Das heiß, sobald ich mein Abitur habe, werde ich mich nach einer neuen Bleibe und den notwendigen Mitteln umschauen. Familie hin oder her - ich halte es nicht mehr viel länger aus.

Aber die letzten Tage waren nicht nur von negativen Seiten besetzt. Am Mittwoch ist ja mein Bokken angekommen. Ich bin letztlich sehr, sehr froh darüber, dass ich es mir gekauft habe. Seit Mittwoch ist kein Tag vergangen, in dem ich nicht geübt habe und die alten Bewegungen wieder eintrainiert habe. Nach Freitag und Samstag sind die Suburi-Übungen kein Problem mehr. Nur zwischendurch habe ich noch mit den Fußbewegungen bzw. den Abfolgen Probleme. Das sollte sich aber sehr bald lösen. Mir ist aber auch deutlich geworden, dass ich ein Dojo brauche. Ich muss nach dem Abitur unbedingt in einen Kendo-Verein, um wirklich die Fähigkeiten zu erlernen, die ich beherrschen möchte. Ohne die Führung eines Lehrers und die Übung mit einem Partner werde ich nicht so viel weiterkommen. Außerdem mag ich die einzigartige Atmosphäre in den Dojo'.

Weiterhin werde ich morgen wohl - mit viel Glück - mein erstes Tattoo machen lassen. Nach einer sehr langen Überlegungsphase habe ich mich für das erste Kanji entschieden: 光 auf der linken Brusthälfte. Nach diesem Ersten wird wohl das Zeichen 闇 auf der anderen Hälfte folgen und das Kanji 夢 am Nacken, um das Dreieck zu vollenden. Aber das wird erst mit der Zeit kommen. Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn ich dieses Erste Tattoo habe.

Nun zu meiner Lernphase. Ich bin - dank meiner Mutter und ihren wundervollen Planungen - leider noch nicht so weit gekommen, wie ich es gehofft habe. Das heißt, dass ich mich in den nächsten Tagen zurückziehen werde, um weiter zu kommen. Ich hoffe, dass ich es noch rechtzeitig hinbekomme. *sigh*

Ich wünsche euch aber fürs erste noch einen schönen Abend und noch nachträglich schöne Ostern!

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Neues Programm für die nächsten Wochen.

So, ich wünsche euch allen einen wundervollen Mittwoch-Morgen!

Ich hoffe, dass es euch allen einigermaßen gut geht. Mir zumindest geht es so, ausnahmsweise :) Heute ist endlich mein bestelltes Bambus-Bokken angekommen, mit dem ich hoffentlich jetzt auch wieder anfangen kann zu trainieren. Leider ist das Wetter noch nicht so wundervoll, dass ich sagen kann, dass ich einfach in den nächstgelegenen Park gehen kann und die Haltungen einüben könnte. Meine Hoffnungen sind allerdings groß, dass ich sehr bald damit anfangen kann. Gleichzeitig möchte ich auch in den nächsten Wochen meinen ganzen Körper wieder trainieren und ihn wieder aufpeppeln. Es wird wieder Zeit dafür. Auch wenn mir die Schilddrüsenüberfunktion das mit großer Wahrscheinlichkeit erschweren wird. Allerdings muss ich diese Herausforderung eingehen, sonst wird das ja nie mehr was :D

Nebenbei muss ich auch noch mit meiner Violine noch mehrere Stunden und Lieder üben, um wieder die verlorene Zeit einzuholen. Das Abitur bzw. die letzten Monate haben mir viel, viel Zeit geraubt. Nicht nur, was das Musikalische angeht, sondern auch, was das Schreiben an bedingt. Ich werde noch viel Arbeit vor mir haben, wenn ich meine Ziele erreichen möchte. Bis zu meinem Studium muss ich endlich einen geregelten Ablauf einrichten, um nicht noch mehr Lebenszeit zu verlieren. Am liebsten würde ich mir wohl einen 50 Stunden Tag wünschen. Dann wäre die Zeit kaum noch ein Problem - obwohl ich sicherlich auch dann noch zu wenig Zeit haben würde, um all das zu erlernen, was ich lernen möchte.

Das einzige Hindernis an meinen Planungen sind im Augenblick nur die kommenden Abiturklausuren. Wenn diese vorüber sind, werde ich mit all den Planungen anfangen und diese in die Tat umsetzen - egal, was kommen möge. Ich werde mich nicht mehr von anderen Sachen ablenken lassen. Wenn ich - falls ich wirklich den Mut dazu haben sollte - mein Leben für eine Welt einopfern will, in die ich selbst nicht gehöre, bleibt mir keine andere Wahl, als das Unwichtige zu ignorieren und zu Not auch zahlreiche Sachen hinter mich zu lassen, ohne zurückzublicken. Ich hoffe nur, dass ich dazu  endlich fähig bin und ich auch die Unterstützung bekomme, die ich so dringend von nun an brauchen werde.

So, aber fürs erste wünsche ich euch noch einen schönen Tag! Ich werde mich möglicherweise nachher noch mal melden, um ein wenig über die Anime zu schreiben, die ich in den letzten Wochen geschaut habe und mich sehr beeindruckt haben.

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Es ist viel Zeit vergangen seit meinem letzten LJ Eintrag. Ich habe auch sehr lange herumgerätselt, ob ich meinen Account nicht löschen und meinen Blog hier mit einem von Blogspot oder dem meiner Homepage austauschen sollte. Allerdings liegt mir LJ noch sehr am Herzen und ich habe mich aus diesem Grund dagegen entschieden, sodass ich wohl von jetzt an wieder öfters hier meine, manchmal sehr random-artigen, Gedanken niederbringe. Auch wenn sie mit größter Wahrscheinlichkeit kaum einer lesen wird. An sich ist das sogar einer der Gründe, weswegen dieser Account noch aktiv bleibt. Wenn zu viele Leute meine Gedanken wissen würden, oder wissen würden, was ich über mich und den Erfahrungen schreibe, wäre es wohl nicht von Vorteil.

Nun denn. Ich möchte erst einmal damit anfangen über die letzten Tage, bzw. Wochen zu schreiben, in denen sehr viel passiert ist. Seit Freitag habe ich keine Schule mehr, sehr wahrscheinlich - und hoffentlich - auch nie wieder mehr. Die Motto-Woche in meiner Schule konnte ich gut überstehen, obwohl ich solchen Veranstaltungen immer noch sehr abgeneigt bin. Am Freitag war daraufhin der Abi-Scherz und damit auch der Anbeginn meiner eigentlichen Lernphase für die Prüfungen am Anfang des nächsten Monats. Über diese Prüfungen mache ich mir jedoch nur wenige Gedanken. Das einzige - wirklich sehr lern-aufwendige - Fach ist Geschichte (Von Napoleon bis zur Wiedervereinigung), ansonsten sind meine Abiturfächer nicht schwer: Deutsch, Englisch und Chemie. Wobei beim letzteren die mündliche Prüfung mir wohl noch, auch wenn ich dieses Fach über alles liebe, Bauchschmerzen bereiten wird.

Sobald diese Klausuren beendet sind werde ich endlich ein wenig Freiraum haben, um meine unfertigen literarischen Werke zu beenden. Im Hintergrund meines Laptops ist noch immer die 320 seitige Worddatei meines Romanes geöffnet, auch wenn ich in den nächsten zwei Wochen keine Zeit haben werde, sie zu bearbeiten. Abseits dieses Romans muss ich auch noch den Gedichtsband fertigstellen. Bei Letzterem habe ich allerdings keine Ahnung, was ich damit machen sollte, sobald er fertig ist. Zwar habe ich wohl ein paar Leute, die meine Texte (Gedichte) mögen aber ich bezweifle, dass sie jemand - ein Verlag - annehmen wird.

Vermutlich ist die Frage, was aus meinem Schreiben wird, eine der größten "Sorgen", die ich im Augenblick habe. Zumindest, wenn man von all dem Sozialen und Freundschaftlichen absieht, dass mich sowieso in gewisser Weise quält. Das Bedürfnis mich zurückzuziehen und alles, was mit anderen Menschen, seien es auch Freunde oder meine Familie, zutun hat, nieder zu legen bleibt groß. Ich habe zwar mittlerweile diesen Drang unter Kontrolle aber ich weiß nicht wie lange das so bleibt. Wenn erst einmal das, was ich mir im Augenblick versuche aufzubauen (auf Freundschaften bezogen), auseinander bricht, ist es vermutlich vorbei. Apropos, wenn ich bereits über dieses Thema schreibe, kann ich genauso gut erklären, was in der letzten Zeit passiert ist, bzw. was ich mit dem oben Erwähnten meine. In den letzten Wochen und Monaten habe ich mein Bestes gegeben, um endlich eine Gruppe zu finden, bei der ich mich wohlfühle. Es sind an sich nur zwei Personen. Aber sie sind mir sehr gute Freunde, wenn ich das so sagen darf. Im Augenblick sind sie mir wahrscheinlich noch am nächsten, noch mehr als es viele andere jemals waren. Allerdings werde ich meine Sorgen, auch um die beiden selbst, nicht los. Wie immer, wenn ich mir eine Freundschaft aufbaue, gibt es Schwierigkeiten - wie sollte man es im Leben auch anders erwarten? - manchmal große, manchmal kleine, sodass ich mich frage, wohin das ganze führen wird. Besonders im Anbetracht dessen, dass ich auch in der nächsten Zeit - wobei ich damit bereits angefangen habe - ein Projekt gründen möchte, dass auf meine Ideale gestützt ist. Diese beiden Personen sind ein wichtiger Teil davon, ohne den ich dieses Projekt nicht weiterführen könnte. Zumindest nicht in der Form, in der ich es gerne tun würde. Es gab auch schon mehrere Schwierigkeiten, sodass mein Projekt im Augenblick auf Stillstand geschaltet ist, bis ich weiß, wie ich es weiterführen sollte. Ich muss mir dessen klar werden, wohin ich gehen will und besonders: wie weit ich gehen möchte, um meine Ziele zu erreichen. Im Augenblick spüre ich, dass, wenn ich zu weit gehen sollte, ich mich selbst dafür aufopfern muss. Die allgemeine soziale Lage verstärkt dieses Empfingen natürlich.

Deshalb kann ich für nichts garantieren, wenn diese beiden Freundschaften - aus irgendeinem Grund - kaputt gehen sollten. Alleine schon aus dem Grund, dass ich nicht weiß, wie ich im Moment mit anderen Menschen umgehen sollte. Besonders im Bezug auf Beziehungen und Liebe. Ich fühle mich, als wäre ich ein verzerrtes Wesen, das zu niemanden gehört. Diese Aussage hört sich vielleicht ein wenig übertrieben oder selbstmitleidisch (Wuhu, Neogolismen :D) an aber ich könnte es nicht besser beschreiben. Mir ist klar geworden, dass mir etwas fehlt, aber ich kann nicht definieren was es ist. Es könnte eine Person sein - eine, die ich bisher nicht kennengelernt habe; vermutlich - oder etwas, was ich einfach nicht erkenne, nicht sehen kann. Vielleicht sind meine Augen zu blind, um es zu sehen. Vielleicht habe ich auch etwas verpasst, etwas übersehen - eine Person möglicherweise? Ich bin mit all dem überfragt. Klar ist auf jeden Fall, dass ich im Augenblick mich zu keiner Person zugehörig fühle, egal wie gern ich diese Person habe. Deshalb halte ich mich von ihnen lieber fern. Auch wenn ich gestern, von den oben genannten Freunden, den Befehl erhalten habe ein Date zu führen. Ich würde es gerne - oder zumindest würde ich es mir gerne zutrauen können - aber nach meinen ganzen letzten Erfahrungen - und all dem, was ich gerade beschrieben habe - fürchte ich mich davor.

Oh ja, wenn wir schon über Beziehungen sprechen könnte ich ja auch über die merkwürdigen Träume sprechen, die ich eine sehr lange Zeit lang von meiner Exfreundin hatte. Vielleicht liegt auch dort eines der Kernprobleme. Vor mehreren Wochen habe ich angefangen von meiner Exfreundin (Caro) sehr oft zu träumen, an sich sogar jede Nacht lang. Es waren sehr wirre und undeutliche Träume. Immer, als sie aufkamen, habe ich Angst verspürt. Angst um sie - Angst sie aus meiner Welt zu verlieren. Ich habe damals die Beziehung beendet, aus dem Grund, dass ich befürchtete sie zu sehr zu verletzen. Ich war keine einfache Person in der Beziehung, nein - leider nicht. Ich habe sie damals sehr deprimiert, vermutlich auch kaputt gemacht. Deshalb hatte ich damals den Entschluss geschlossen die Beziehung zu beenden. Nun... Ich habe die Entscheidung nicht bereut - ich wollte immerhin, dass sie so glücklich wird wie sie es mit mir nicht hätte werden können, mit wem auch immer das sein sollte. Dann allerdings - als die Träume anfingen - begann ich mich darüber zu wundern, ob ich richtig gehandelt hatte. Vermutlich nur aus dem Grund, das sich sie nicht verlieren wollte. Der Gedanke, dass sie aus meiner Welt verschwinden könnte, ließ mich erschaudern. Das hat sich nicht verändert, auch wenn die Träume aufgehört haben. Aber - ich habe sie damals, als die Träume immer schlimmer wurden, angeschrieben und versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen - sie hat sich dagegen entschieden mit mir zu sprechen (was ich auch vollkommen nachvollziehen kann, immerhin habe ich damals auf eine unschöne Weise gehandelt). Diese Entscheidung muss ich tolerieren und akzeptieren, auch wenn es nicht immer einfach ist. Vielleicht kommt ja noch der Tag, an dem sie sich meldet. Das würde mich freuen, auch wenn ich sie nicht mehr zu lieben scheine.

Ich hoffe, dass diese Gedanken nicht zu wirre erklingen oder merkwürdig sind. Ich versuche nur das zu sammeln, was in meinem Kopf umher geistert.

Nun - zu allerletzt - möchte ich mich noch einmal dafür entschuldigen, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Vielleicht liest ja jemand hier meinen Eintrag - möglicherweise. Wenn nicht, soll es mir auch gleichgültig sein. Es ist wahrscheinlich besser so.

Für heute möchte ich mich verabschieden. Der Eintrag ist länger geworden, als ich es an sich gewollt habe. Deshalb wünsche ich euch nun einen schönen Abend und noch angenehme Tage (und ggf. Ferien) :)

Schreibhemmung

Malice Mizer & Stillste Stund.

Schreibhemmung

Das war ein Sonnenuntergang in Frankreich. Es war an der Küste von Saint Malo, ich war damals mit einer Gruppe von Schülern unterwegs, und feierten dort gerade unsere Rückreise. Wir saßen zusammen und sahen zum Sonnenuntergang, er glänzte rötlich und strahlte eine solche Ruhe aus. Das war wirklich einer der schönsten Erfahrungen, die ich gemacht habe :3
Guten Abend meine lieben Freunde & Leser, 



Heute ist ein Dienstag, glaube ich o.o Nun, da kommen wir schon zu einer erwähnenswerten Tatsache oder Problem. Ich habe momentan keinerlei Zeitgefühl oder Empfindung für einen Zeitablauf. Einige haben mit Sicherheit beobachtet, dass ich momentan relativ häufig Termine vergesse oder kurz vor der deadline erkenne, dass ich einen Termin habe. Nun, das resultiert wohl durch meinen erhöhten Schlafmangel oder mein Arbeitsverhältnis. Insgesamt ist es ein wenig ungünstig, oder gar sehr schlecht. Deswegen würde ich euch bitten, falls ihr einen Termin habt, der mich betrifft, mir vielleicht vorher nochmal Bescheid zu geben, damit ich ihn nicht vergesse. Ich danke euch. 

Des weiteren befinde ich mich immer noch in Mitten der Klausuren-Phase, die mir momentan wirklich den letzten Nervt raubt. Morgen werde ich wohl die Chemieklausur schreiben müssen, und das auf keinen Fall mit einem Versagen beenden. Danach werde ich am Freitag noch meine Deutschklausur nieder schreiben und darauf die Woche noch eine Geschichtsklausur. Das bedeutet für mich, und dadurch natürlich genauso für meine Hobbys, dass ich kaum Zeit zum schreiben habe. Ich nutze mittlerweile schon Freistunden in der Schule um ein wenig weiter in meinen Projekten zu kommen. Das ist jedoch etwas schwierig, wenn um einem die ganze Zeit Kleinkinder herum rennen. seufzt. Durchaus nervig. Dadurch werden sich nun meine nächsten Gedichte ein wenig verzögern, genauso wie die Fertigstellung meines Buches & die nächsten Teile meiner angefangenen Geschichte. Ich bitte euch um Verzeihung.

Ich kann euch jedoch heute drei neue Gedichte und eine kleine Kurzgeschichte vorstellen, die in den letzten Freistunden entstanden sind. 

Kurzgeschichte:
A metamorphosis & the question of identity: Link

Gedichte:
Winters Furcht & Träume: Link
Sunlight's Strings: Link
Eines Dichters Geist: Link 

Ich hoffe euch gefallen meine neusten Werke. 

Zu einem anderen Thema. Ich habe heute eine neue Kategorie in meinem Blog  hinzugefügt. In dieser werde ich jede Woche ein neues Gedicht vorstellen. Ziel davon ist euch gute Autoren, Dichter und Schreiber näher zu bringen, und dabei auch meine eigene Kritik zu geben. Das erste Gedicht wurde heute Abend schon veröffentlicht (Dreamland, von Edgar Allen Poe) und ihr könnt es hier lesen. Ich hoffe euch gefällt die Idee, und dass ihr mir vielleicht auch eure Meinung über diese Autoren, und ihre Werke geben könnt. 

Nun möchte ich kurz darüber schreiben, was es für mich bedeutet neue Menschen kennenzulernen. Dabei beziehe ich mich auf letzten Sonntag, an dem ich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder in Dortmund war und die Doujaku besucht habe. Menschen sind für mich die wichtigsten Inspirationen, ihre Vielseitigkeit gibt mir die Möglichkeit meinen eigenen Horizont zu erweitern und dabei noch meine alten Erkenntnisse zu verbessern. Sie sind erfüllt mit Empfindungen, Wahrnehmungen, Erfahrungen, die ich mit bloßem Auge nicht alle erkennen kann. Deswegen ist es eine meiner Leidenschaften neue Gesichter zu sehen, und sie wie ein Buch kennenzulernen. Man weiß nie, wie es sich entwickelt, wie man das Buch mögen könnte oder vielleicht sogar hassen könnte. Es entsteht eine neue Geschichte, die so schnell ihr Ende nicht kennt. An dem oben genannten Sonntag war ich seit einem Jahr zum ersten Mal wieder auf der genannten Anime & Manga convention. Dort traf ich nur wenige mir bekannte Gesichter, dafür aber sehr viele neue. Ich freute mich darüber, besonders nach all den Wochen, die ich hier in Düsseldorf mit manchen anderen Leuten verschwendet hatte. Ich fühlte zum ersten Mal meine Schüchternheit, die sich langsam ausbreitete, wieder. Mit der Zeit jedoch fühlte ich mich in Mengen der noch fremden Gesichter immer wohler, sie erwachten in mir den Wunsch neues zu sehen. 

Ich merke gerade, dass es langsam spät wird, und ich noch einmal meine Chemieunterlagen durchgehen sollte. Ich werde deswegen wohl diesen Eintrag nun beenden, und euch einen schönen Abend wünschen. 

Liebe Grüße, 

Euer Hikari Chikara (Xirion) 

The white haired man in the mirror.

A metamorphosis & the question of identity. 


And unfamiliar gaze welcomed me this morning. A grim smiling white haired guy starred into my tired eyes. I was shocked by this alienated portrait. Just standing there, I waited for the illusion to be carried away by my cigarette smoke, but nothing on this strange mirror surface changed. 

I was sure, I did not know the one looking into my eyes. But wait, what color did my eyes have? They surely did never look that greenly a few weeks ago. I can't remember what changed, what could have caused this hallucination. Had drunk I one drink too much at the day before? Did my medication cause this terrible and weird perception? 

I tried to look away, and hoped that it just was a single moment of insanity. I was proofed wrong, by another crazy grin. Whoever looked at me, was a reflection of my whole superficial being. But, that meant, it had to be me, didn't it? I reached into the filled washbowl, and drowned my hands beneath the cold water. I reached with my hands pressed together to not scatter all these icy drops of water, to my face and cooled my mind. Had I become insane, had all the nightmares, all horrors become real? Or was I just dreaming another dreaded dream?

 After waiting for about thirty minutes and whilst I was hoping for this vile image to fade away, I was forced to accept the fact, I somehow had changed, and turned my back on the pale smiling face.

The morning sun greeted my confused mind with it's absence. Instead I gazed into the gray image of another dreary and rainy day. The sun abandoned me a few days ago. It left me within a cage of disgusting tears and human monsters. Looking at the neighbors, who greeted me like nothing changed at all, I shook my uptight head. Desperate, I lit another cigarette and lost myself within the white innocent cloud of chemical residues. Luckily my mind's thoughts were recycled whilst I breathed in the gaseous poison everybody called nicotine. 

I didn't know what everybody had against this precious gift of mankind. Right now, it cleansed my soul and allowed me to stand still, while loosing my mind. Questions tried to devour the construction within my mind. They ate up my beliefs, my hopes and knowledge of this fuckin' world. I thought, I knew who I was, and now I stare into the grin of a stranger. The face of an intruder. What had happened, what had transformed my memories into lies? 

After a while of starring into my new one's eyes, I forgot who I once was. I couldn't accept my new identity, but I had no other choice to cut it silently out of my mind, that's why I continued to ignore the metamorphosis of my life. 

Day after day, I walked on, with this unfamiliar eyes in my face. It became harder to bear. With each view of my messed up self, I weakened. I wanted to spit my own life, to end this weird dream. Now that school began again the situation got worse, everyone I knew acted like they didn't notice the change. Each of my friends called me insane for my doubts on who I was, on my own selfish beast. Their gazes burned on my skin when I looked at the windows and began to become sick. It was that  arrogant smile, which made me want to vomit. 

Twenty days after the mutation, I had lost control over the situation. In classes I became furious and destroyed the windows. I was expelled out of school, and my friends had left my side. My school advised me to go to a psychologist, acting like I was mad. "They just do not understand, they just do not understand my suffering", I told myself that day. I rejected their annoying offering and wished them a good life. I abandoned everyone there, even my former friends. I just couldn't stand this cruel game of destiny anymore. 

Once I returned home, I covered every mirror, every window and descended to the ground. Tired, and lost I dragged myself to bed and took some sleeping pills. I just wanted to dream, dream away form this nightmare. 

 During the next days, I didn't get out of bed. I just closed my eyes, and waited for the silent night to fall. Each day, the cloudy weather became worse. I could hear the rain strike against the covered windows, sounding like the world was going to be abolished. I noticed that the winter was sneaking up behind my back. The coldness began to fill my heart, as I still barely got up to smoke. My consume of cigarettes had met it's highest point. But they couldn't repress anymore the sickening emotion, which was growing in the hollow insides of my mind. 

With the passing of the time, I realized I had lost my perception of reality. My mind was numb, and surreal emotions surrounded my head, while I touched the cold stones of my floor. I had lost my strength, and my body was, failing. I tried to get up, but only fell down again. Trying it once again, I held onto one of the black curtains, which covered my windows. I pulled my trembling body to the dark fabric. While, I dragged myself up again, I incidentally ripped open the frigid window surface.

It was a shook. My eyes were instantly chained to my reflection's weary face. Anger grew up in me, similar to a growing rose in summer. I tried to force my emotionless body to tear upon the mirror's lying surface. Shockingly, it's reflection looked into my eyes, as if I were the one who was mistaken. Those rugged features made my anger threw more poison into my soul. My body ate up all remaining strength to stop my fury. 

Once everything was used up, my mind shut down and I fell down to my knees. I couldn't do this. Not without knowing who I was, but once thing remained. Destroy every source of doubt, cut out all strings of lies the voice of my reflection said with tears in it's eyes. Oh what a temptation, but what would happen, if I did in to this devilish deal? Nothing. Answered the smiling outsider, biting on it's lips. The white hair covered it's right eye, and his hair-ends were tainted with a soft and beautiful red. Do not worry. "Just step outside, one more time. Met the storm's eye, to see the skies. I shall abandon you, just like everyone else already did. Don't you see, you reached insanity now.", did the voice say with a compassionate tone. I tried to resist the burden, I tried to block out every single thought. It was terrible, just not acceptable. But even I knew, I had reached the end of my strength by now.

So I smiled. I knew it was no use resisting, and I gave in to the burning force in my heart. I gave up the control of my mind. My body moved by itself, as if the white haired person had gained control of my limps. A grim smile accompanied my resignation, while my eyes looked at the distant stars. It was long ago, since one could have observed these little bright suns. How fitting, my mind whispered, as I retired to the ground of my insanity's world.

Cold wind's guided me across the borders I had to pass through. Like a speechless man, I walked along the shores. My mind was blank. I didn't think, I didn't believe, everything was just numb.  

Suddenly, I realized with a amused face, that I had died. Finally, my reflection was my own again, I had banished the beast inside my unfamiliar self. By the death of what the world had created, I had regained the identity, which life took from me so long ago. What a insanely glorious day for all of us. The lost.

Now, only one question remains in my mind -  What was I and what happened to my former name? I can't remember it. It's like, I was cleansed of all the sins life pressed and forced upon my mind. I am free. Free of the sin of truth. 

Schreibhemmung

Edgar Allen Poe, Jean-Paul Sartre, Neil Gaiman, Friedrich Nietzsche, Oscar Wilde, Vincent Van Gogh.